22 Straßennamen zum Kaputtlachen.

04.04.2018 02:25

Unter einer „guten Adresse“ versteht man gemeinhin ein nobles Restaurant, eine begehrte Privatklinik oder einen international bekannten Schuster – also Adressen, an die man sich wendet, wenn man Topqualität haben möchte. Eine gute Adresse kann jedoch auch schlicht bedeuten, dass es nicht jedes Mal Überwindung kostet, seine Anschrift preiszugeben.

Allein in Deutschland gibt es nämlich Unmengen an kuriosen Straßennamen, die zunächst verdutzte Nachfragen provozieren, um anschließend in gehörige Lachsalven zu münden. Einige Beispiele gefällig? Bitte sehr:

1.) Wer möchte in Zeiten der Me-too-Debatte schon gern in der „Tittentasterstraße“ (Wismar) wohnen?

2.) Da wählt man doch lieber die biedere „Beamtenlaufbahn“ (Kiel) zwischen Polizeidirektion und Rathaus.

3.) In Schwerin wird der „Bremsweg“ eingehend geprüft.

4.) Richtig rund geht es dagegen „Auf der Kegelbahn“ (Kall) oder auf der „Rutschbahn“ (Hamburg) zu.

5.) „Zäher Wille“ lässt zumindest in Mannheim die Pfunde purzeln: Die Straße führt zum „Speckweg“.

6.) Die auf dem Essener Stadtplan zu findende „Zornige Ameise“ macht bisweilen Urlaub in der Leipziger „Ameisenstraße“.

7.) Grammatikalisches Stirnrunzeln verursacht dieses Straßenschild (Eberswalde):

8.) Der arme Teenager, der seine erste Freundin zur „Tangabucht“ (Essen) einladen muss ...

9.) ... oder gar „Im Höschen“ (Halstenbek) empfängt!

10.) Selbst Erwachsene stehen innere Kämpfe durch, wenn sie ihre Adresse „Am Schmerzenmösle“ (Konstanz) notieren.

11.) Trotz gesunder Meerluft gibt es im friesischen Esens eine „Rotzmense“.

12.) Gleich mehrere Einfamilienhäuser stehen „Auf dem Jochen“ (Stuhr).

13.) „Unter Fettenhennen“ ist man unweit des Kölner Doms.

14.) Gefährlich, wer in der „Mafiastraße“ (Duisburg) wohnt und einen italienischen Namen trägt!

15.) Für Befremden sorgt es ebenfalls, wenn der Postbote Briefe „Im Himmel“ (Neuenrade) abzugeben hat.

16.) In Heide ist die „Hölle“ eine Einbahnstraße, die zur „Himmelreichstraße“ führt; rigoroser ist man in Quedlinburg: Dort ist die „Hölle“ eine Sackgasse – ohne Wendemöglichkeit!

17.) In Hamburg befinden sich manche Menschen teils jahrelang auf dem „Irrweg“.

18.) Eine deutliche Meinung zu Sträflingen haben die Heidelberger: Zwischen den Straßen „Oberer Fauler Pelz“ und „Unterer Fauler Pelz“ liegt das Gefängnis.

19.) Glücklich ist, wer mit wenig zufrieden ist: Wir wohnen „Im Sack“ (Fulda).

20.) Luxuriöser, wenn auch etwas frivol, lebt es sich im „Seidenen Strümpfchen“ (Bad Wildungen).

21.) Für Erleichterung sorgt der „Strullerweg“ im oberbayerischen Landsberied.

22.) Mit 30 km/h durch die „Milchstraße“ (Offenburg) – Star Trek für Schweizer.

Welch ein Glück, denkt man sich da, wenn die eigenen vier Wände sich in der „Hauptstraße“, „Schulstraße“ oder „Gartenstraße“ befinden. Das sind übrigens die häufigsten Straßennamen im Land. Womöglich ist das aber auch ein wenig langweilig.

Gibt es auch in deiner Stadt lustige oder groteske Straßennamen? Dann teile deine großartigsten Funde mit uns!

 

 

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