Eine Frau stirbt im Pflegeheim – als die Pflegerin ihre Notiz findet, weint die Welt um sie

17.03.2018 17:50

Jeden Tag werden Tausende an älteren Menschen in Pflegeheimen untergebracht.

Viele erwarten hoffnungsvoll einen Besuch oder zumindest einen Anruf ihrer Familie. Aber oft sind wir zu beschäftigt um uns Zeit für unsere Senioren zu nehmen

In deren letzten Momenten in deren Leben sind viele ältere Menschen mit einem Gefühl der Einsamkeit und Enttäuschung allein gelassen.

Das ist eine Geschichte über eine ältere Frau, welche in einem Pflegeheim wohnte. Die Angestellten sahen sie als eine alte, verbitterte Frau, die nur darauf wartete, ihren letzten Atemzug zu machen.

Aber nachdem sie gestorben war, entdeckten die Pfleger etwas Unerwartetes – es brachte sie alle zum Weinen.

Auf ihrem Nachtkasten neben dem Bett, in dem die Frau gestorben war, fanden sie ein Gedicht auf einen sehr sorgsam gefalteten Stück Papier:

Schau mich an
Was siehst du, du, der mich pflegte, was siehst du?
Wenn du mich ansiehst, was denkst du?
Eine verbitterte, alte Frau, ein wenig verrückt, verloren, sabbernd, wenn sie etwas isst, und niemals antwortet sie, wenn du ihr sagst, sie soll es doch „versuchen“, und niemand schenkt ihr Aufmerksamkeit.
Welche gefügig ist, oder nicht das tut, was du möchtest, du badest sie, es ist ein langer Tag.
Ist es das, was du denkst, was du siehst?
Dann öffne deine Augen, denn das bin nicht ich.
Ich sage dir, wer ich bin, hier sitzend, ruhig, während du mich bewegst, mir vorschreibst, wann ich zu essen habe … ich bin die Letzte von zehn Kindern eines Vaters, einer Mutter, Brüder und Geschwistern, welche sich liebten.

Einst ein junges Mädchen von 16 Jahren, welches davon träumte, eines Tages einen Freund zu haben …
Schon zwanzig Jahre, und mein Herz springt vor Freude an die Erinnerung des Gelübdes, dass ich an jenem Tag ablegte.
Nun bin ich 25 Jahre alt, habe ein Kind, welches ein Haus benötigt.
Eine Frau von 30 Jahren, mein Kind wächst schnell heran; wir sind aneinander gebunden und dieses Band wird ewig halten …
Vierzig, bald wird mein Kind uns verlassen, aber mein Mann wird bei mir bleiben und über mich wachen.
Mit 50 erleben wir erneut Kinder, spielend um uns herum, die wir lieben.
Dann die düsteren Tage, mein Mann, er stirbt.

Ich blicke in die Zukunft, mit Angst, meine Kinder sind beschäftigt ihre eigenen Kinder großzuziehen und ich denke an die Jahre zurück und an die Liebe, die ich kannte.

Ich bin alt, das Leben ist gemein, und lässt mich wie einen Idioten dastehen.
Mein Körper verschwindet langsam, seine Form verlässt mich.

Aber in diesem alten Gerippte, das Mädchen bleibt.

Mein Herz wird müde und träge. Ich erinnere mich an das Glück, und die Trauer. Und wieder sehe ich mein Leben, und meine Liebe … und ich denke an die Jahre, die zu schnell vergingen um diese Realität nun zu akzeptieren.

So, öffne deine Augen, du, der mich ansieht, und sich um mich pflegt.
Ich bin keine alte, verbitterte Frau, die du siehst…
Schau genau, und du wirst sehen …


Glaub nicht daran, was du in Senioren siehst, weil sie dies nicht sind. In jedem alternden Körper lebt ein Geist der ewig jung bleiben möchte, auch wenn der Körper nicht mehr so gut möchte wie zuvor.

Nehme diese Worte der alten Frau mit dir, wenn du ältere Menschen siehst – behandle sie mit Respekt und Ehre.

Bitte teile dieses Gedicht, so dass jeder die Chance hat, diese Worte zu lesen.

 

Quelle