Junge Frau lässt neugeborenen Sohn vor der Tür des Krankenhauses zurück, Jahre später treffen sie sich versehentlich – Story des Tages

03.12.2021 16:29

Mit 19 hatte Monica keine andere Wahl, als ihren Sohn vor dem Krankenhaus zurückzulassen. Jahre später wurde sie Lehrerin, und er war einer ihrer Schüler. Aber sie sagte ihm nie direkt, dass sie seine leibliche Mutter ist, daher war es überraschend, als der Junge sie Jahre später gefunden hat.

"Frau Konrad, sind Sie beschäftigt?“, fragte eine Stimme, die aus aus dem Eingang von Monicas Klassenzimmer kam. Sie schlurfte ein paar Papiere auf ihrem Schreibtisch herum und bereitete sich auf den Tag vor, als jemand zu ihr kam. Sie hob den Kopf, blickte zur Tür und sah einen jungen Mann, der sie mit einem unerklärlichen Gesichtsausdruck ansah.

"Ja, wie kann ich dir helfen?", fragte sie.

„Ich weiß nicht, ob Sie sich an mich erinnern. Ich bin Tom Damm. Ich war Ihr Schüler, als Sie hier angefangen haben“, antwortete der junge Mann freundlich und steckte die Hände in die Hosentaschen. Plötzlich weiteten sich Monicas Augen und sie wurde direkt in die Vergangenheit versetzt…

Mit 19 fand Monica heraus, dass sie schwanger war, und es war der schlimmste Moment ihres Lebens. Ihr Freund und der Vater des Kindes hat sie sofort verlassen. Außerdem hat sie das Studium gerade begonnen und konnte sich kaum etwas leisten. Ihre Eltern würden sich kaum freuen über die Neuigkeiten, dass sie in diesem Alter schwanger wurde, aber zum Glück wohnten sie weit weg von Monica.

Sie versteckte die Schwangerschaft vor allen, indem sie weite Kleidung trug, selbst in der Sommerhitze. Nach der Geburt nahm sie das Baby für einen Tag mit nach Hause und merkte schnell, dass sie nich in der Lage sit, eine gute Mutter für ihn zu sein. So kehrte sie ins Krankenhaus zurück und ließ das Baby direkt am Eingang der Notaufnahme in einem Autositz zurück. Dann versteckte sie sich und wartete darauf, dass das Personal ihren Sohn abholt.

Monica setzte danach ihr Leben fort und schloss das Studium mit einem Abschluss in Pädagogik ab. Sie wechselte mehrere Jobs, aber vor acht Jahren begann sie in einer Schule in Mannheim zu unterrichten, und Tom war eines der Kinder in ihrer Klasse. Er war wie jeder typische 11-Jährige, nur dass er irgendwie bekannt aussah.

Monica konnte es erst einige Monate später herausfinden, als der Junge versehentlich sein Hemd hochzog. Da sah sie ein Muttermal auf seinem Bauch. In diesem atemberaubenden Moment hat es geklickt. Tom war ihr Sohn, und er sah genauso aus wie Monicas Vater, der das gleiche Muttermal an der gleichen Stelle hatte. Sie hätte nie erwartet, dass so etwas passieren wird.

Damals ließ sie sich auf ihren Schreibtischstuhl fallen, hielt mit einer Hand den Kopf hoch und atmete tief durch. Sie versuchte es von den Kindern zu verstecken, aber einige bemerkten es und fragten, was los sei. Sie sammelte sich schnell und begann ihren Unterricht, wobei sie ihre Bedenken beiseite ließ.

Monica wollte das alles vergessen und behandelte Tom genauso wie die anderen Kinder. Aber während eines Elternabends in der Schule lernte sie Toms Mutter Marie kennen. Sie war eine charmante Frau, die ihren Sohn liebte und das Beste für ihn wollte. Monica blieb während des Treffens professionell und sprach mit ihr über Toms Stärken und Schwächen.

„Warten Sie eine Sekunde, Frau Damm“, bettelte Monica, als Marie aufstand. Sie schrieb etwas so schnell sie konnte auf ein Blatt Papier und gab es Toms Mutter. „Bitte, lesen sie das später.“

Obwohl Monica es damals nie bereut hat, ihren Sohn aufgegeben zu haben, war sie froh zu wissen, dass er an einem guten Ort gelandet ist, und sie wollte dafür Marie danken.

„Okay… Frau Konrad, ist alles in Ordnung?“, fragte die Frau.

„Ja…nur, bitte lesen sie es. Sie müssen nichts weiter tun und wir müssen nie wieder darüber reden. Lesen Sie es einfach“, flehte Monica sie an, bevor sie Marie aus ihrem Klassenzimmer führte. Die Frau war immer noch verwirrt, aber sie steckte den Zettel in ihre Tasche, lächelte und ging.

Monica wusste nicht, ob Marie es gelesen oder Tom jemals davon erzählt hatte. Als sie sie das nächste Mal sah, tat Marie so, als wäre gar nichts passiert. Aber Monica war dabei, die Wahrheit herauszufinden…

„Fräulein Konrad? Haben Sie mich gehört?", fragte Tom sie noch einmal und wedelte mit der Hand vor ihrem Gesicht, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Monica war schnell aus ihren Gedanken gerissen.

"Natürlich! Tom, oh mein Gott! Es ist so wunderbar, dich zu sehen!“, rief sie, lenkte ihre Gedanken einwenig ab und umarmte ihren ehemaligen Schüler. "Was machst du hier? Wie geht es deiner Mutter?"

„Nun, deshalb bin ich eigentlich hier. Meine Mutter ist vor ein paar Wochen gestorben“, begann Tom und schaukelte nervös auf seinen Füßen.

„Tom, es tut mir so leid. Ich wusste es nicht. Dir und deiner Familie mein herzlichstes Beileid. Wie geht es dir?", fragte Monica besorgt.

"Dankeschön. Nun, es war nicht einfach. Wir haben meinen Vater vor ein paar Jahren verloren. Jetzt bin ich allein und erst 18 Jahre alt. Es ist, als wüsste ich nicht, was ich mit mir anfangen soll“, schwatzte Tom weiter und berührte seinen Nacken. „Aber wie auch immer, ich bin hier, weil ich die Sachen meiner Mutter aussortiert habe und das hier gefunden habe.“

Tom holte einen Zettel aus seiner Tasche und Monica keuchte leise. „Oh, ich wollte nie, dass du es findest, Tom. Es tut mir so leid“, entschuldigte sich Monica.

Tom spitzte die Lippen und begann ihre Worte von damals laut vorzulesen. "Frau Damm, vor Jahren habe ich ein Baby im Krankenhaus verlassen, und er ist jetzt Ihr Sohn. Vielen Dank, dass Sie ihm ein liebevolles Zuhause gegeben haben und wie Sie ihn erzogen haben. Er ist ein wunderbarer Junge. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie nur das Beste“.

"Monica fing an zu weinen, als sie ihren Sohn diese Worte sagte. „Also ist es wahr? Mutter hat nie etwas gesagt. Ich wusste nicht einmal, dass ich adoptiert wurde“, sagte Tom und lehnte sich an die Tafel.

„Ja, es ist wahr, Tom.. Ich bin deine leibliche Mutter. Deine Lehrerin zu werden war ein kompletter Zufall, vielleicht fast ein Unfall oder Schicksal. Ich weiß nicht. Aber ich habe gesehen, dass du eine wundervolle Familie hast und glücklich warst, also wollte ich dein Leben nicht stören. Ich wollte nur deiner Mutter danken. Diesen Zettel habe ich ihr am Ende eines Elternabends gegeben“, erklärte Monica, nachdem sie sich die Tränen abgewischt hatte. „Aber danach haben wir nicht mehr viel gesprochen. Ich dachte, sie hätte es nie gelesen.“

„Ich verstehe, denke ich. Ich glaube, sie hat es gelesen und beschlossen, es mir zu geben, wenn ich älter werde. Es gehörte zu ihren wertvollen Sachen. Es ist nur so, dass ich es nach allem, was in letzter Zeit passiert ist, wohl mit Ihnen bestätigen wollte“, sagte Tom und lehnte sich von der Tafel weg. „Ich muss jetzt mein Leben ohne meine beiden Eltern finden. Aber ich habe mich gefragt, ob ich Sie manchmal anrufen könnte, nur so, um zu reden?“

"Natürlich! Natürlich kannst du! Ich gebe dir meine Telefonnummer und wir können reden, wann immer du willst“, stimmte Monica zu und schrieb ihre Telefonnummer auf einen Zettel. Die 18-Jährige nahm es, schenkte ihr ein kleines Lächeln und wandte sich zum Gehen. Aber er blieb stehen und drehte sich um.

Wenn es Ihnen etwas bedeutet, Sie waren die beste Lehrerin, die ich je hatte“, fügte Tom leise hinzu. Dann ging er, während Monica in Tränen über ihr Klassenzimmertisch ausbrach.

Ein paar Tage später rief er an, und dann begannen sie einmal in der Woche miteinander zu reden. Zum Glück hinterließen ihm seine Eltern genug Geld fürs Studium, also bat Timmy sie nie um etwas anderes als um Ratschläge für die Schule und das Leben. Sie knüpfen eine enge Bezeihung miteinander, obwohl es nie eine richtige Mutter-Kind-Bezeihung war.

Trotzdem war Monica wahnsinnig glücklich, ihn in ihrem Leben zu haben, auch wenn es nur ein paar Telefonate und ein Kaffee-Treffen waren.

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