Symptome, die zeigen dass der Körper übersäuert ist und was dagegen hilft

14.04.2018 00:07

Eine Übersäuerung des Körpers ist der Anfang vieler Krankheiten. Bei einer Übersäuerung des Körpers reichen die Basen im Körper nicht aus, um den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten.

Der pH-Wert des Körpers muss in einem bestimmten Bereich liegen, um Schäden am Körper zu vermeiden. Schon geringe Abweichungen des pH-Wertes stören wichtige Körperfunktionen, wie den Transport von Nährstoffen und Sauerstoff, die Weiterleitung von Nervensignalen und die Tätigkeit von Hormonen und Enzyme.

Die häufigste Ursache einer Übersäuerung sind zu viele Säure bildende Lebensmittel. Aber auch schlechte Gewohnheiten wie Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Stress, Angst und negative Gedanken sind häufige Gründe, dass der Körper übersäuert.

Bei einer chronischen Übersäuerung arbeitet der ganze Körper zusammen, um das normale Säure-Basen-Gleichgewicht im Blut und den Körperflüssigkeiten wieder herzustellen.

Eine chronische Übersäuerung hat einen negativen Einfluss auf den Organismus. Es gibt verschiedene Symptome, die auf eine Übersäuerung des Körpers hinweisen. Je mehr Symptome vorhanden sind, desto höher liegt die Wahrscheinlichkeit einer Übersäuerung.

Hinweis: Der Begriff pH-Wert steht für „potenzial Hydrogen“ und misst die Wasserstoffionenkonzentration der Körperflüssigkeiten. Die pH-Skala der Körperflüssigkeiten liegt zwischen 0 und 14. Je höher der pH-Wert der Körperflüssigkeiten ist, desto sauerstoffreicher und alkalischer ist das Milieu. Je niedriger der pH-Wert ist, desto weniger Sauerstoff ist enthalten und desto saurer ist das Milieu.

In unserem Blut muss ein leicht basischer pH-Wert zwischen 7,35 und 7,44 herrschen. Es gibt auch einige Bereiche, die sauer sein müssen, wie zum Beispiel das Milieu im Magen (der pH-Wert liegt zwischen 1 und 2). Die saure Umgebung sorgt hier für eine optimale Verdauungsleistung.

Schwache Knochen

Wenn der gesunde pH-Wert der Körperflüssigkeiten ins Schwanken kommt, versucht der Körper alles, um diesen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Der Körper kompensiert diesen, indem er notwendige basische Mineralien aus den Geweben und anderen Organen zieht, um das Gleichgewicht wieder herzustellen und den Säuregehalt zu reduzieren. Einer dieser Mineralien ist das Calcium in den Knochen, was für die Festigkeit der Knochen sorgt.

Wenn der Körper seine Calciumreserven entleert, um einer Übersäuerung entgegenzuwirken, werden die Knochen schwach.

Eine Osteoporose, Osteopenie und spontane Knochenbrüche können Zeichen dafür sein, dass der Körper übersäuert ist.

Zahnprobleme

Auch die Zähne besitzen Calciumreserven, welche diesen Festigkeit verleihen. Bei einer Übersäuerung des Körpers wird auch das Calcium aus den Zähnen gezogen.

Ein niedriger pH-Wert im Mund führt oft zu einer Entmineralisierung des Zahnschmelzes.

Zuckerhaltige Speisen und Getränke steigern außerdem die Menge der Milchsäurebakterien im Mund und erhöhen dadurch das Risiko für Karies.

Wenn eine Übersäuerung des Körpers die Zähne angreift, kann die Empfindlichkeit gegenüber kalten und zu heißen Lebensmitteln und Getränken steigen. Oft entwickelt sich auch Karies, was sich besonders beim Essen von süßen Lebensmitteln schmerzhaft äußert.

Ein weiteres Symptom ist Zahnfleischbluten, was häufig nach dem Zähneputzen auftritt.

Übergewicht

Gelangen aufgrund äußerer Umstände zu viele Säuren in den Körper, kann der Körper sie nicht alle hinausschaffen. Überschüssige Säuren werden erst im Fettgewebe zwischengelagert, wo sich die Säuren an die Fettzellen heften. Die Folgen sind oft Fettansammlungen, Cellulite und Schwierigkeiten beim Abnehmen.

Der Körper benötigt die Fettzellen, um die überschüssige Säure zu speichern und sich davor zu schützen.

Müdigkeit

Befinden sich zu viele Säuren in unserem Körper, wird der Körper anfälliger für Bakterien, Pilze und Viren. Eine saure Umgebung ist perfekt für diese Mikroorganismen, um zu gedeihen.

So verschaffen sich große Scharen an Mikroorganismen eine sichere Stellung im Verdauungstrakt, im Zahnfleisch und anderen Organen und Geweben und stören die Fähigkeit des Körpers essenzielle Nährstoffe, wie Mineralien und Vitamine zu absorbieren.

Eine schlechte Aufnahme der Nährstoffe stört die Herstellung von Hormonen und Enzymen, die der Körper zur Energieproduktion benötigt. Dies sorgt für eine mentale und körperliche Erschöpfung.

Auch das Immunsystem wird gereizt, um gegen diese infektiöse Eindringlinge zu kämpfen. Da das Immunsystem mit der Zeit erschöpft, sinkt das körperliche und geistige Energieniveau und der Körper wird anfälliger für Krankheiten.

Hautprobleme

Hautprobleme sind dermatologische Hinweise auf einen niedrigen pH-Wert. Die Haut gehört zu den entgiftenden Organen des Körpers.

Schwimmen zu viele Säuren im Blutstrom, wird das Blut anfällig für Bakterien und Giftstoffe. Neben der Leber beginnt auch die Haut zu kompensieren und versucht, die Giftstoffe und Säuren herauszuspülen.

Dieser Entgiftungsprozess zeigt sich oft in Form von Akne, Allergien, Hautausschlägen und Ekzemen.

Schleimansammlungen

Eine Schleimproduktion ist ein natürlicher Abwehrmechanismus des Körpers. Der Körper schützt sich damit vor einer Ansammlung von Säuren und versucht diese über den Nasengang herauszuspülen.

Wenn die Nase regelmäßig verstopft oder sich Schleimansammlungen bilden, kann das ein Zeichen dafür sein, dass der Körper von zu vielen Säuren überlastet ist.

Chronische Schleimansammlungen können sich in den Lungen ausdehnen und diese reizen. Häufige Folgen sind übermäßiger Husten, Keuchen, Nasennebenhöhlenprobleme, Atmungsprobleme und Schmerzen in der Brust.

Muskelschmerzen

Eine chronische Übersäuerung des Körpers führt auch oft dazu, dass die Nährstoffaufnahme aus dem Blut in die Muskulatur gehemmt wird. Unsere Muskulatur benötigt die basischen Mineralien Calcium und Magnesium, um die Muskulatur zu entspannen und deren normale Funktion zu unterstützen.

Ein Mangel an diesen Nährstoffen führt oft dazu, dass sich die Muskeln verspannen, wodurch sich die Sauerstoff tragenden Blutkapillaren verengen. Der Muskulatur wird dadurch Sauerstoff entzogen und diese sehr stark beansprucht. Die Folgen sind oft Muskelschmerzen, Krämpfe und eine schwache und müde Muskulatur.

Schlafstörungen

Ein niedriger pH-Wert führt oft dazu, dass sich der Körper müde und erschöpft anfühlt und trotzdem an Einschlafstörungen leidet.

Dies ist ein klassisches Symptom, dass dem Körper Calcium fehlt. Er versucht das Calcium aus den Knochen und Muskeln zu ziehen, um die Säuren im Körper zu neutralisieren. Dadurch verspannen sich die Muskeln und es kommt zu einer inneren Unruhe.

Tipps gegen Übersäuerung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Tipps, um einer Übersäuerung des Körpers entgegenzuwirken:

  • Viel trinken. In einem gut hydrierten Körper können die überschüssigen Säuren leichter über den Verdauungstrakt beseitigt werden. Das Wasser verbessert auch die Nährstoffversorgung der Zellen und unterstützt die Funktionen der Organe und Muskeln. Je nach Körpergröße und körperlicher Aktivität benötigt der Körper 2 bis 3 Liter am Tag, um ausreichend hydriert zu bleiben.
  • Warmes Zitronenwasser am Morgen trinken. Zitronen sind zwar sauer, werden aber während der Verdauung verstoffwechselt und basisch. Zitronen helfen, den pH-Wert der Körperflüssigkeiten wieder ins Gleichgewicht zu bringen und sorgen für mehr Energie. Für die Zubereitung von Zitronenwasser: Den frisch gepressten Saft einer halben Zitrone in eine Tasse mit warmem Wasser geben und das Zitronenwasser morgens auf nüchternen Magen trinken.
  • Viel grünes Gemüse und Blattgemüse essen. Grünkohl, Brokkoli, Gurken, Spinat, Rucola, Kohl, Paprika, Mangold, Zucchini, Sellerie, Artischocken und grüner Spargel sind einige basische Lebensmittel. Sie helfen, den pH-wert des Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen und helfen gegen eine Übersäuerung. Diese Lebensmittel sollten täglich verzehrt werden.
  • Alkohol, Koffein, Zucker, Softdrinks, Fleisch und verarbeitete Lebensmittel vermeiden. All diese Produkte haben eine Säure bildende Wirkung und einen negativen Einfluss auf den Körper.
  • Lebensmittel mit viel Calcium und Magnesium in die Ernährung integrieren. Calcium und Magnesium sind essenzielle Mineralien. Sie stärken Knochen und Zähne, unterstützen die Gesundheit der Muskulatur, des Nervensystems und des Herzens. Bei einem niedrigen pH-Wert zieht der Körper das Calcium aus den Knochen und Magnesium aus den Muskeln, um den pH-Wert wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Um ein Nährstoffdefizit zu verhindern, sollten Lebensmittel mit viel Calcium und Magnesium in die Ernährung integriert werden.
  • Lebensmittel mit viel Magnesium sind: Roher Kakao, Bananen, Avocados, Kürbiskerne, Bohnen und grünes Blattgemüse.
  • Lebensmittel mit viel Calcium sind: Brokkoli, Grünkohl, Brennessel, Haselnüsse, Trockenfeigen und Chia Samen.

Um den Körper langfristig zu entgiften und einer Übersäuerung entgegenzuwirken, ist ein gezielter Entgiftungsprozess über mehrere Tage sehr hilfreich.

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